Training und Coaching

Gelassener Umgang mit Stress

Die Sommerferien sind vorbei. Die meisten sind ab Mitte September wieder zurück am Arbeitsplatz. Und ja, die Routine des Arbeitsalltags hat einen verdammt schnell wieder! Zwischen den vielen Aufgaben und Terminen, denken wir gerne an die entspannten und schönen Erlebnisse der Urlaubszeit zurück. Doch warum kennen viele das Gefühl, dass das Energielevel schnell wieder sinkt? Warum verlieren wir Entspannung und Wohlbefinden so leicht aus dem Blick?

 Den eigenen Weg finden… eine feine Linie die man nicht überschreiten sollte.  (Bild: Julia Rupprecht)

Den eigenen Weg finden… eine feine Linie die man nicht überschreiten sollte.
(Bild: Julia Rupprecht)

In unserem Alltag sind Produktivität und Leistungsbereitschaft besonders wichtig — viele von uns haben es auch in ihr Selbstbild integriert, immer Leistung, Perfektion und effizientes Arbeiten zu liefern. Unsere Arbeits- und Lebenskontexte werden immer komplexer und vielschichtiger. Leicht übersehen wir dabei eine feine Grenze, die viele von uns immer und immer wieder überschreiten. Leider gehen viele dabei an die eigene Substanz und betreiben Selbstausbeutung. Doch damit gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern auch die Personen im eigenen Umkreis: Familie und Freunde können ebenso darunter leiden.

Es muss jedoch kein Widerspruch sein die eigene Produktivität zu steigern und gleichzeitig mit Arbeit und Leben zufrieden zu sein. Es ist möglich an Herausforderungen zu wachsen und gleichzeitig das persönliche Wohlbefinden zu erhalten oder gar zu steigern. Dabei ist es wichtig zu erkennen, wie die eigenen Grundbedürfnisse, Copingstrategien, Motivation und Werte mit der eigenen Arbeitszufriedenheit, Arbeitseinstellung und Leistungsfähigkeit zusammen hängen. Zwei Schlüsselbegriffe sind dabei “Ressourcen” und “Resilienz”.

Ressourcen und Resilienz als Basis für ein gesundes Leben

Als Ressourcen einer Person werden alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel verstanden, die die Person schützen und fördern. Dabei werden innere Ressourcen und äußere Ressourcen unterschieden. Zu den inneren Ressourcen werden alle psychischen und körperlichen Kompetenzen und Fähigkeiten gezählt, die es der Person ermöglichen eine Situation positiv zu beeinflussen und unangenehme Einflüsse zu reduzieren. Das können z.B. Intelligenz, körperliche Kraft oder die Fähigkeit zu kreativem Denken sein. Als äußere Ressourcen werden alle externen und objektiven Mittel verstanden auf die die Person Zugriff hat. Das können z.B. ein starkes soziales Netzwerk, Geld oder auch Infrastrukturen sein.

Unter Resilienz versteht man eine psychische Widerstandsfähigkeit. Damit ist also eine Fähigkeit gemeint Krisen und Herausforderungen zu meistern. Dabei greift man auf persönliche Ressourcen und Bewältigungsstrategien zurück und kann die schwierige Lebenssituation u.U. sogar für eine persönliche Weiterentwicklung nutzen. So ist es hilfreich in einer schwierigen Lebenssituation z.B. Toleranz für Ungewissheit, Problemlösungsorientierung oder aber auch Erfahrungen der Sinnhaftigkeit zu haben. Es ist darüber hinaus wichtig in Beziehungen zu anderen Menschen zu stehen und diese zu pflegen und aktiv zu gestalten.

Alice Murschall als Expertin für Stressbewältigung

 Alice Murschall in Aktion.  (Quelle: www.sprachraum.org)

Alice Murschall in Aktion.
(Quelle: www.sprachraum.org)

Mein Kollegin Alice Murschall bietet Training und Coaching zu den Themen Stressbewäl-tigung und Resilienz an. Ich schätze sie sehr, da sie ein herzlicher und sensibler Mensch und gleichzeitig eine erfahrene und reflektier-te Trainerin ist. So hat sie Psychologie und Pädagogische Psychologie studiert und ist systemischer Coach sowie Supervisorin. Im Mittelpunkt von Alice’s Arbeiten stehen Sie als Mensch mit Ihrem persönlichen Anliegen. Schritt für Schritt schauen sie sich gemeinsam an, wie Sie zu einer konkreten Lösung kommen, die für Sie zufriedenstellend ist. Dabei geht es nicht darum, von Alice zu erfahren, was zu tun ist oder was "man" machen sollte. Mit Alice können Sie individuelle Lösungen erarbeiten!

Hier finden Sie die Website von Alice Murschall: www.alicemurschall.de

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Die eigenen Stärken sehen

 Wer auf persönliche Stärken vertrauen kann, geht mit mehr Selbstbewusstsein voran. (Quelle: fotolia)

Wer auf persönliche Stärken vertrauen kann, geht mit mehr Selbstbewusstsein voran. (Quelle: fotolia)

Warum ist es manchmal so verdammt schwer, die eigenen Stärken und Gaben zu sehen? Sehr genau beobachten und kritisieren wir uns selbst für unsere vermeintlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten: das könnte doch noch besser… hier noch schneller… da noch weiter… und und und. Die eigenen Gaben — obwohl sie ständig da sind, da sie uns als Personen ausmachen — bleiben uns selbst häufig verborgen. Von außen betrachtet, scheinen sie oft schon in den ersten Begegnungen durch. Und langjährige Freunde schätzen uns besonders aufgrund unserer herausragenden Stärken. So können auch Sie sicherlich jede Menge positiver Eigenschaften und Qualitäten an einem Freund oder einer Freundin benennen. Aber was ist mit den eigenen? Kann ich sie sehen und annehmen?
 

Ein Gaben-Interview ist ein großes Geschenk

Also wieso nicht einfach mal ein paar liebe und wichtige Menschen danach fragen? ...liebe und wichtige Menschen, die einen gut kennen und mit denen man schon so einiges geteilt hat. Es mag am Anfang etwas verwegen klingen so direkt nach einem positiven Feedback zu fragen — sind wir es doch gewohnt uns immer die negative Kritik abzuholen. Denn schließlich wollen wir ja besser werden. Und das was ich schon gut kann, muss ich doch nicht mehr verbessern.
Aber weit gefehlt: Im Gaben-Interview steckt so viel Potenzial für eine Weiterentwicklung der eigenen Person. Es kann einem Selbstvertrauen, Ruhe und Zielstrebigkeit geben, da man durch die Fremdbilder herausfinden kann, welche Stärken und Qualitäten andere herausragend finden. Durch den „Blick von außen“ lernt man also ganz viel über sich selbst.
 

Mich selbst durch die Augen eines anderen sehen

Wer ist Ihnen wichtig und wohlgesonnen? Können Sie sich vorstellen diese Person zu bitten ein paar Feedbackfragen zu beantworten? Es ist empfehlenswert die Person zunächst persönlich danach zu fragen. Im Anschluss lassen Sie die Interviewfragen schriftlich beantworten. Trauen Sie sich und lassen Sie sich überraschen wie wohltuend es ist das Feedback zu erhalten.

  • Worin bin ich besonders gut? Vielleicht auch ohne es jemals explizit gelernt zu haben.
  • Was sind in Deiner Wahrnehmung wichtige Werte, die mein Leben prägen?
  • In was für Rollen siehst du mich?
  • In welchen Situationen / für welche Tätigkeiten würdest du meine Unterstützung suchen?
  • Wie unterscheide ich mich von anderen?
  • Wohin sollte nach Deinem Gefühl meine Reise gehen? Bitte beachte dabei meine persönlichen Stärken und Vorlieben.
  • Hast du noch einen Hinweis für mich, der mich gerade positiv weiterbringen könnte?


Zusammenfassung: Manchmal ist es sehr schwierig die eigenen Stärken und Qualitäten zu erkennen. Eine Methode die einen bei der Selbstreflexion unterstützt, ist das sogenannte Gaben-Interview. Dabei bittet man vertraute und wohlgesonnene Personen um ein persönliches Feedback. Dieses Interview ist ausdrücklich konstruktiv und positiv und soll damit die eigene Person stärken. Es ist empfehlenswert das Interview schriftlich beantworten zu lassen.

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Lernen mit der Sprachraum-Akademie

Sprachraum. Das sind sehr kompetente, professionelle, herzliche und wunderbare Kollegen von mir! Sie bieten Trainings, Coaching, Webinare und Vorträge. Und das neuerdings auch in ihrer offenen Sprachraum-Akademie!

 Quelle: https://sprachraum-akademie.de/

Quelle: https://sprachraum-akademie.de/

 Quelle: https://sprachraum-akademie.de/

Quelle: https://sprachraum-akademie.de/

Hier finden Sie das offene Kursangebot für das Sie sich über die Website anmelden können. Vorträge und Seminare finden in München statt. Die Webinarangebote sind natürlich örtlich unabhängig.

So wünsche ich Ihnen ein interessantes Stöbern und Hineinschauen! ...und falls Sie sich für ein Sprachraumangebot anmelden sollten: eine bewegende, vielfältige und tolle Lernerfahrung!

Sie finden spannend worüber ich nachdenke und schreibe?!
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Die Kraft von Bildern

Training und Coaching initiieren persönliche Veränderungprozesse. Aber wie es bei diesen Veränderungen ganz natürlich ist, sind noch nicht alle Schritte dieses Weges klar und deutlich. Sie entwickeln sich erst im Verlauf eines inneren Suchprozesses, der vom Coach unterstützt und begleitet wird.

Gerade weil noch nicht alle Entwicklungen klar und deutlich sind, beschreiben viele Personen eine gewisse „Sprachlosigkeit“. Damit ist gemeint, dass es noch schwer fällt das Neue im eigenen Leben mit Sprache zu fassen. Ganz oft ist ein noch vages Gefühl oder ein inneres Bild da. Die neue Entwicklungsrichtung ist erlebbar und spürbar. Doch Worte passen noch nicht so ganz oder sollen auf eine ganz bestimmte Art und Weise verstanden werden. Wie kann man hier unterstützen?
 

Bildhaftes Denken unterstützt Entwicklungsprozesse

 Wohin geht der Weg? Die Arbeit mit bildhaftem Denken kann hier unterstützen. (Photo: Julia Rupprecht)

Wohin geht der Weg? Die Arbeit mit bildhaftem Denken kann hier unterstützen. (Photo: Julia Rupprecht)

Da wo Worte noch nicht kommen, können Bilder helfen, um den Einstieg in Erlebensprozesse zu erleichtern. Sie helfen durch ihre Metaphorik und ihre Vielschichtigkeit das eigene Denken zu explorieren. Dabei können Assoziationen und Imagination angeregt und nutzbar gemacht werden. Deshalb möchte ich an dieser Stelle zwei Methoden vorstellen, die mit bildhaftem Denken und Erlebensbezug arbeiten: Sinn-Bilder® von Dr. Tony Hofmann und das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause.

Vom grundlegenden Vorgehen ähneln sich beide Methoden:

  1. Sich erlebensbezogen für ein Bild entscheiden
  2. Bilddetails und positive Assoziationen sammeln
  3. Assoziationen und Details mit dem Thema verbinden
  4. Eine stimmig erlebte Kernaussage formulieren
  5. Für eventuelle Folgeprozesse offen sein.


Sinn-Bilder® von Dr. Tony Hofmann

Sinn-Bilder® erleichtern den Einstieg in Erlebensprozesse. Sie helfen, das auszudrücken, was spürbar ist. Jede Karte zeigt eine bildhafte Metapher. Die Motive sind offen für das gefühlsmäßige Erleben und zugleich konkret genug für sprachliche Beschreibungen.
Sinn-Bilder® finden Anwendung in Therapie, Beratung und Coaching sowie in Bildungskontexten (Hochschullehre, Unterricht). Die Sprachfindungs-Methode wird im Anleitungsheft ausführlich erläutert. Sie ist wissenschaftlich fundiert, empirisch erprobt und flexibel an unterschiedliche Kontexte und Zwecke anpassbar.
Sinn-Bilder® sind überall da einsetzbar, wo ein Mensch etwas subjektiv Bedeutsames schon spürt oder ahnt, aber bisher noch nicht ausdrücken kann.

Web: https://sinn-bilder.de/


Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

Das ZRM ist ein psychoedukatives Verfahren. Diese Selbstmanagement-Methode wurde von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause für die Universität Zürich entwickelt. Dabei werden Menschen unterstützt, ihre Handlungssteuerung zu optimieren und ihre intrinsische Motivation für die Zielerreichung zu aktivieren. Menschen sollen also befähigt werden, ihre persönlichen Ziele in Handlungen umzusetzen. Das ZRM-Programm ist hinsichtlich seiner Wirksamkeit empirisch untersucht. So betrachtet das ZRM, Psyche und Körper als eine Einheit und arbeitet deshalb multimodal. Es integriert die Arbeit mit Körper, bildhaftem Denken und Sprache und stärkt auf diese Weise die Ressourcen und die Motivation einer Person.

Web: http://www.zrm.ch/


Zusammenfassung: In Training und Coaching werden persönliche Veränderungsprozesse initiiert. Bildhaftes Denken kann helfen den Einstieg in Erlebensprozesse zu finden und diese Prozesse zu steuern. Die beiden Methoden Sinn-Bilder® und Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) nutzen Bildkarten, um diese Prozesse zu steuern.


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Auffallend anders.

Auffallend anders. Das ist ein Rhetorik- und Marketingworkshop für Künstlerinnen, Künstler und Kreative von und mit den beiden Trainerinnen Julia Mindermann und Julia Rupprecht.

 Foto: Julia Rupprecht

Foto: Julia Rupprecht

Der Workshop richtet sich an Künstler und Kreative unterschiedlichster Disziplinen und Richtungen. Dieser Workshop befähigt die Teilnehmenden über sich und ihre Produkte zu sprechen. Dabei geht es sowohl um rhetorische Fähigkeiten im persönlichen Kontakt als auch um die Positionierung über Marketingmaßnahmen. Es werden keine Patentrezepte oder Ratschläge erteilt. Statt dessen lässt dieser Workshop viel Raum für Reflexion und Austausch mit anderen Kreativen. Wir unterstützen dabei Klarheit über das eigene Profil und Portfolio zu entwickeln, so dass am Ende des Workshops ein individuelles Konzept für das Auftreten als künstlerisch und kreativ tätige Person entsteht und sich der Teilnehmer / die Teilnehmerin dabei sicher fühlt mit Kundinnen und Kunden sowie Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern zu kommunizieren.

 

Das Training umfasst insgesamt fünf Workshoptage, zwei Coachingsitzungen à 90min mit Julia Mindermann oder Julia Rupprecht, sowie Selbstarbeitsphasen mit Arbeitsaufträgen nach jedem Workshop. Lern- und Feedbackpartnerschaften begleiten das Training dauerhaft.

Julia Mindermann ist Expertin für Marketing und Kommunikation, Julia Rupprecht für Rhetorik und Kommunikation. Wir lieben Kunst, Kultur und kreative Ideen und unterstützen deshalb künstlerisch und kreativ tätige Personen eine Kommunikation zu finden, die genau zu ihnen passt. Und die vor allem so zu ihnen passt, dass sie sich nicht verbiegen, anpassen oder marktkonform machen müssen.

Interessiert? Weitere Informationen unter: www.julia-training.com/auffallend-anders
Wir freuen uns von Dir zu hören!
Mit herzlichen Grüßen,
Julia Mindermann & Julia Rupprecht

Methodentipp: Mindmap

Beim Mindmapping handelt es sich im eine assoziative Methode zur Ideenfindung. Ziel ist es ein Thema in seiner inneren Struktur zu erkunden. Dabei werden die gefundenen Aspekte in Form einer Gedankenlandkarte angeordnet und aufgezeichnet. Es ergibt sich folglich eine Art Baumstruktur, die die Inhalte inhaltlich und graphisch strukturiert. Das Thema wird also in seine Sachstruktur zerlegt, wodurch Zusammenhänge leichter erkannt und dargestellt werden können.

Mindmap_julia-training.jpg

Zur Durchführung benötigt man Papier und Stifte. Es empfiehlt sich mehrfarbig und großflächig (Querformat) zu arbeiten, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Auch Bilder und Zeichnungen können eingesetzt werden. Am Anfang wird das Thema in der Blattmitte eingetragen. Dann werden nach Außen Hauptideenäste angefügt. Jeder Ideenast bekommt ein Stichwort zugeordnet. Von diesen können wiederum weitere Ideenäste abgehen, so dass sich die Landkarte nach Außen hin immer weiter ausdifferenziert und das Thema inhaltlich vertieft wird. So entsteht ein hierarchisches Bild des Redethemas, von zentralen Begriffen in der Mitte der Mindmap hin zu Details der Inhalte am Rand. So kann die Komplexität eines Themas abgebildet werden. Im Anschluss kann man mit Symbolen oder Markierungen arbeiten, um besonders wichtige und relevante Aspekte zu identifizieren. Zwischen diesen Aspekten können dann Verbindungslinien gezogen werden, die ihrerseits beschriftet werden. Somit erreicht meine eine stärkere innere Vernetzung des Themas.

Die Einsatzmöglichkeiten einer Mindmap sind vielfältig. So kann Sie in kreativen Prozessen als Ideenfindungsmethode genutzt werden. In Lernprozessen kann sie zur Verarbeitung, Auswertung und Reflexion verwendet werden. Und auch in einer Gruppe kann sie als interaktive Methode zur Auswertung eingesetzt werden und auf diese Weise ein Gruppenergebnis darstellen. Eine Mindmap kann darüber hinaus als Vortragsmanuskript verwendet werden. Die graphische Aufbereitung und die Arbeit mit Schlüsselwörtern erlaubt es dem Redner frei zu sprechen. Außerdem kann die Mindmap selbst als Visualisierung dienen, so z.B. als Vortragsagenda oder zum Aufzeigen des ganzen Themenkomplexes.

Literatur:
Buzan T. & Buzan B. (1996): The Mind Map Book: How to Use Radiant Thinking to Maximize Your Brain’s Untapped Potential. New York: Plume.

Zusammenfassung: Bei der Mindmaptechnik handelt es sich um eine assoziative Ideenfindungsmethode. Dabei wird ein Thema in Über- und immer feiner werdene Unterbegriffe zerlegt, so dass die innere Struktur eines Thema in seiner Komplexität dargestellt werden kann. Die Einsatzmöglichkeiten sind z.B. in kreativen Prozessen zur Ideenfindung, in Lernprozessen zur Auswertung und in der Rede als Manuskript und Visualisierung.
 

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Erlebensbezogenes Concept Coaching zur Ideen- und Konzeptentwicklung

Erlebensbezogenes Concept Coaching (ECC) ist eine Methode für die gezielte Unterstützung von Personen, Teams und Gruppen bei der Entwicklung neuer Ideen und Konzeptionen. Bezugspunkt der Konzeptentwicklung ist die jeweils eigene fachspezifische Erfahrung der Coachees.
Am 15. und 16. September hat ein Fachtag zum Erlebensbezogenen Concept Coaching (ECC) stattgefunden. Am Fachtag in Frankfurt am Main haben sich EC-Coaches und -Trainer getroffen, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Inspiration zu entwickeln und sich fachlich weiter zu bilden.

Im Rahmen dieser Konferenz habe ich einen Kurzworkshop zum Thema Stimme angeboten, um die Trainer und Berater für ihre eigene Stimme und den Sprechausdruck ihrer Klienten zu sensibilisieren. Einen erweiterten Workshop zum Thema „Die Stimme als Schlüssel zur Prozessorientierung im Erlebensbezogenen Concept Coaching“ werde ich beim Jahreskongress der Gesellschaft für Personenzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG) im Juni 2017 anbieten.

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Der Workshop dient dazu Berater/innen, Psychotherapeut/innen und EC-Coaches für fremdes und eigenes Sprechen zu sensibilisieren. Atem-, Stimm- und Sprechübungen, stimmliche Selbsterfahrung und ECC helfen dabei die Stimme des Klienten besser zu explorieren und die eigene Stimme bewusst einzusetzen. Im Focusing, Erlebensbezogenen Concept Coaching und der psychotherapeutischen Beratung haben das körperliche Erleben, im Sinne eines Felt Sense, sowie die Arbeit mit sprachlicher Bedeutung einen hohen Stellenwert. In der Verbindung von Sprache und Körper ist es notwendig auch die Stimme zu betrachten. Denn sie ist das verbindende Element zwischen beiden. So ist die Stimme gleichzeitig Trägerin von Inhalt (Sprache) und Erleben (Körper). Sie hat alle wichtigen Informationen zur Person, ihrem Erleben, der empfundenen Bedeutung und der Situation in einem Schallereignis gebündelt. Darin manifestieren sich Stimmungen, Gefühle und aktualisierte Selbstpositionen. Mit der Konzentration auf die Stimme geht keine Information verloren und es ist nicht möglich einen einzelnen Faktor isoliert zu betrachten. Er wird in seiner Verwobenheit und Interaktion hörbar. Das ist ein reichhaltiges Mehr in der erlebten Bedeutung. Der Klang ist der lebendig hörbare Teil der Bedeutung und des Prozesses, da Stimme und Sprechen dynamisch sind und sich in jedem Moment komplett verändern können. Die Stimme ist also Zugang zum Prozess und ihr Gestaltungsmittel. Damit ist sie ein wichtiger Schlüssel in der Prozessorientierung in der Personenzentrierten Arbeit.

Wichtige Gedanken zum Thema Stimme im Erlebensbezogenen Concept Coaching und der damit verbundenen Prozessorientierung können Sie in diesem Essay von mir nachlesen:
Die Stimme im Erlebensbezogenen Concept Coaching (ECC)

Weitere Kollegen die mit ECC arbeiten finden Sie unter:
http://www.eccnetwork.org/ecc-coaches/

Bringen Sie Ihre Vorhaben und Ideen auf den Weg!

Zusammenfassung: Erlebensbezogenes Concept Coaching (ECC) ist eine Methode zur Entwicklung von Ideen und Konzeptionen. Bezugspunkt der Konzeptentwicklung ist die jeweils eigene fachspezifische Erfahrung der Coachees. Im Rahmen der ECC-Fachtags 2016 habe ich einen Kurzworkshop zum Thema „Die Stimme im ECC“ angeboten. Einen erweiterten Workshop zum Thema „Die Stimme als Schlüssel zur Prozessorientierung im Erlebensbezogenen Concept Coaching.“ werde ich beim Jahreskongress der Gesellschaft für Personenzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG) im Juni 2017 anbieten.

Werden Sie Teil einer neuen Trainergeneration!

Das Team Sprachraum bietet ab Dezember 2016 eine neuen Ausbilungsjahrgang der Sprachraum-Trainerausbildung an. Das Team von Sprachraum verbindet dabei herausragende Kompetenz mit Herzlichkeit und großem Engagement und geben genau das in dieser Ausbildung weiter.

Sprachraum Trainerausbildung

In der Sprachraum-Trainerausbildung erhalten Sie eine überfachliche Qualifikation als Trainer bzw. als Trainerin in der Erwachsenenbildung. Mit dem vermittelten Wissen, dem ausgebildeten Können und der entwickelten Haltung, können Sie anschließend unterschiedlichste fachliche Trainings konzipieren und durchführen.

Im Verlauf der Ausbildung begleitet das Team Sie dabei, für ein Themengebiet ein Training zu konzipieren. Werden Sie Teil einer neuen Trainer-Generation!

Termine und weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.sprachraum.org/trainerausbildung/

Sprachraum

Wie funktioniert Stimmtraining?

 Der Stimmfunktionskreis: Der ganze Mensch spricht.

Der Stimmfunktionskreis: Der ganze Mensch spricht.

Ziel eines Stimmtrainings ist es die stimmlichen Fähigkeiten so zu erweitern, dass sie den sozialen und beruflichen Anforderungen im Alltag gerecht werden. Dabei sollen Wohlklang und Leistungs-fähigkeit erweitert werden, bei gleichzeitig geringem Kraftaufwand. Die Stimme wird durch körperliche und mentale Prozesse beeinflusst. Deshalb setzt Stimmtraining an diesen Prozessen an, um eine Verbesserung des Stimm- und Sprechausdrucks zu erreichen. Der Stimmfunktionskreis ist ein Modell, das diese Einflussfaktoren zusammenfasst. Folglich zeigt er die Arbeitsbereiche des Stimmtrainings.

  • Aufrichtung und Bewegung: Atmung, Stimme und Artikulation kommen durch Bewegung und muskuläre Aktivität zu Stande. Deshalb sind Aufrichtung und eine ausgeglichene Muskelspannung, Voraussetzung für einen klangvollen Stimmeinsatz. Übungen zu Aufrichtung und Bewegung begünstigen das feine Zusammenspiel der komplexen muskulären Abläufe.
  • Atmung: Der Atemapparat ist der Motor der Stimme. Der Ausatemstrom versetzt die Stimmlippen im Kehlkopf in Schwingung. Ein frei fließender Atem ist somit Voraussetzung für eine tragfähige Stimme. Eine gesunde Atmung strömt tief in Bauch, Brustkorb und Flanken ein. Für die Stimmgebung streben wir eine aktive Ausatmung an, die die Stimme stützt.
  • Phonation: Der eigentliche Stimmton entsteht an den Stimmlippen im Kehlkopf. Ein guter Stimmbandschluss und eine synchrone Schwingung sind Voraussetzung für eine klare und tragfähige Stimme. Ist dies nicht der Fall, entstehen Heiserkeit, Rauigkeit oder Behauchtheit. Eine volle Stimme besteht dabei aus vielen sich überlagernden Obertönen.
  • Artikulation: Durch die Bewegung von Lippen, Zunge, Kiefer und Gaumensegel wird aus dem Stimmton ein Klang. Durch die Bewegung wird die Form des Mundraums verändert. Der Stimmton klingt in diesem sich verändernden Raum, wodurch Laute, Silben und Wörter entstehen. Eine plastische Artikulation erhöht unsere Verständlichkeit und stärkt die Stimmresonanz.
  • Wahrnehmung: Ziel ist es Ihre Stimme bewusst zu steuern und einzusetzen. Dies setzt eine bewusste Wahrnehmung voraus. Denn was ich nicht wahrnehme kann ich nicht verändern. Für die Veränderung der Stimme, arbeiten wir deshalb an der Wahrnehmung des Stimmklangs und an der Bewusstheit für Aufrichtung, Atem und Muskelspannung.
  • Intention und Person: Stimm- und Sprechverhalten ist erlernt. Das heißt, dass unsere Stimme beeinflusst wird durch zeitüberdauernde Persönlichkeitsmerkmale, genauso wie durch stimmliche Vorbilder und biographische Erfahrungen. Gleichzeitig hat die aktuelle Situation mit ihren Emotionen und Intentionen, Einfluss auf die Stimme.

All diese Bereiche können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden, sondern hängen kausal zusammen. Ziel ist es, eine Erweiterung der eigenen stimmlichen Möglichkeiten zu erreichen, um ausdrucksstark und zugleich stimmschonend zu sprechen.

Weitere Informationen zu meinem Stimmtrainingskonzept und zu meinen Angeboten finden Sie unter: http://www.julia-training.com/stimmtraining

Zusammenfassung: Der Stimmfunktionskreis zeigt die Einflussfaktoren auf die Stimme. Durch regelmäßiges Üben in diesen Bereichen kann sich Ihre Stimme nach und nach entfalten. Damit wird sie zu einer verlässlichen Kraft in Ihrer Kommunikation und Ihrem Auftreten.

Freie Kursplätze: Wirksame Unterstützung bei Denk- und Arbeitsblockaden

Ich möchte die Gelegenheit nutzen auf einen gewinnbringenden Kurs meiner Kollegin Heinke Deloch aufmerksam zu machen. Heinke ist Trainerin, Beraterin und Ausbilderin bei der Gesellschaft für Personenzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG). In ihrem Kursangebot bietet Sie Unterstützung bei Denk- und Arbeitsblockaden. Der Kurs findet vom 15.-17. Juni 2016 in München statt.

In diesem Kurs beschäftigen sich die Teilnehmenden anhand „steckengebliebener“ Vorhaben mit (Selbsthilfe-) Strategien, die einen konstruktiven Umgang mit Blockaden fördern. Zum einen geht es darum, blockierende innere Prozesse überhaupt wahrzunehmen und anzuerkennen. Zum anderen werden Haltungen trainiert, die dabei helfen, die eigene Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen.

Weiterführende Informationen und Anmeldung unter:
IBPro - Erlebensbezogenes Concept Coaching 3 (ECC3)